Kategorie: News

Visit to AI fair, New Delhi: 4 February, 2019

NRW Minister Prof. Pinkwart & M. Morgenroth

Im Frühjahr 2019 wir ich Mitglied der Delegationsreise “NRW goes to India”. Die Veranstaltung wurde geleitet von unserem Wirtschaftsminister Herrn Prof Pinkwart.

Die fünftägige Reise führte von Neu-Delhi (inklusive dem Besuch der „AI-India“) über Bangaluru (dem indischen „Silicon Valley“) nach Kalkutta (mit Besuch des „Bengal Global Summit“). 

Eine solche Delegationsreise bietet die interessante Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen. Insbesondere die „AI-India“ war ein Quell an Inspirationen. Sie stellte  auf sehr beeindruckende Weise die Leistungsfähigkeit der indischen IT-Branche dar.

Bemerkenswert ist festzustellen, dass die indischen Kollegen im Agrarsektor interessante Ansätze für den Einsatz künstlich-intelligenter Systeme haben. So beschäftigt sich eine der ausstellenden Firmen mit der Qualitätskontrolle von Saaten mittels künstlicher Intelligenz.

In Kalkutta waren wir Gäste des „Bengal Global Summit“. Dabei handelte es sich um eine sehr beeindruckende Veranstaltung des Bundesstaates Bengalen. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen stellte auf dieser Veranstaltung eine der größten ausländischen Delegationen dar.

KI erkennt fehlenden Mund-Nase-Schutz

Künstliche Intelligenz erkennt Mund-Nase-Schutz

Eine auf künstliche Intelligenz (KI) basierendes Software-System ist in der Lage zu erkennen, ob eine Person, die z.B. ein Ladenlokal betritt, eine Maske trägt oder nicht. Das System kann beispielsweise bei fehlendem Schutz einen allgemeinen Hinweis aktivieren, zum Beispiel eine Lautsprecheransage wie “Bitte vergessen Sie Ihren Mund-Nase-Schutz nicht”.

Dieses von ‚Michael Morgenroth Consultants‘ ( https://michael-morgenroth.de ) entwickelte KI-System basiert auf einem neuronalen Netzwerk. Eine Kamera, z.B. am Eingang des Ladenlokals, erfasst die Kunden und analysiert, ob ein Mund-Nase-Schutz getragen wird. Dabei werden die erfassten Bilder nicht gespeichert, sie sind flüchtig. Die erfassten Personen bleiben anonym. Ein weiterer wichtiger Aspekt in Bezug auf Datenschutz ist, dass das System ohne eine Online-Verbindung arbeiten kann. Damit ist sicher gestellt, dass von außen niemand auf das System zugreifen kann. Somit sind die Anforderungen des Datenschutzes im höchsten Maße gewährleistet.

Die Anwendungsgebiete für das System sind vielfältig: es kann sowohl im Bereich des Einzelhandels, als auch z.B. auf Bahnhöfen oder im Zusammenhang mit Veranstaltungen genutzt werden.

Eine wichtige, sich in der Entwicklung befindende Erweiterung ist die Messung des Mindestabstandes innerhalb einer Gruppe. Damit wird es möglich, bei Veranstaltungen kritische Situationen zu erkennen und durch einen entsprechenden Hinweis zu entschärfen.

Das Software-System ist in der Lage, einen wichtigen Beitrag zu unserer allgemeinen Sicherheit zu leisten. Notwendiger Hardware-technischer Aufwand ist minimal. Im einfachsten Fall reicht eine einfache, fest montierte Kamera aus. Alternativ kann das System auch an ein bestehendes Videosystem angeschlossen werden.